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Hallo zusammen,
nachdem wir hier mal wieder brauchbare computer haben gibts jetzt mal ein paar mehr details unserer Reise.
Gestartet sind wir in Santiago de Chile wo wir dank eines technischen Deffekts der Maschine aus Madrid mal gleich mit 10 h Verspaetung ankamen.
Santiago hat uns dann mit 2 Tagen Regenwetter und ca. 10 Grad Aussentemparatur nicht sonderlich vom Hocker gerissen. Kulinarisch gesehen wars aber toll. Wir waren in einem Lokal namens "Las Vacas gordas" ( Zu den dicken Kuehen), wo es Steaks und tolle Weine zu Spottpreisen gab!
Von Santiago aus haben wir dann unseren ersten Bustrip angetreten. 25 h Richtung Norden in die Atacama Wueste ;) Insgesamt war die Fahrt zwar lang, aber dank "semi-cama" ( eine Zwischenstufe von normalem Bus und Schlafwagen) allerdings ganz gut ertraeglich! Wir erreichten dann puenktlich unser Reiseziel San Pedro de Atacama, ein 5000 Seelen Dorf mitten in der trockensten Wueste der Welt, dass zu 100 % aus Lehmhuetten besteht, keine Bank und keine Geldautomaten beherbergt und arsenhaltiges Leitungswasser hat. Nach einem ersten gescheiterten Versuch eine Unterkunft zu bekommen (es war einfach niemand da) haben wir dann ein sehr nettes Hostal (Katarpe) gefunden!
Abendessen fand in einem der zahlreichen Lokale an der Hauptstrasse statt, wo man bei offenem Feuer (nachts wars immer recht kalt, unter 10 Grad) und europaeischem Chillsound Fleischberge bis zum Abwinken bekam.
Wir haben uns dann einen 4WD Pickup gemietet mit dem wir alle Touren in der Umgebung selbst gemacht haben. War guenstiger und flexibler als immer organisierte Touren zu buchen...
Wir haben das welthoechste Geisierfeld (auf 4300m) nahe der bolivianischen Grenze besucht, los gings um 4 Uhr morgens (die Geisiere sind nur bis 10 oder so am Vormittag schoen anzusehen). Die Fahrt ging immer einem Tourbus hinterher mit 80 km/h ueber 100 km Schotterstrassen...
Dann haben wir noch einen Ausflug in die Berge gemacht wo man wilde Llamaherden sehen konnte. Zum Abschluss waren wir noch im Valle de la luna und haben uns auf einer riesigen Sandduene den Sonnenuntergang angesehen.
Weiter ging es dann am Freitag Richtung Salta, Argentinien. 14 h Busfahrt ueber 4000er Andenpaesse wobei 70 % der Strecke ungeteert sind! Die Abwicklung der Aus- und wieder Einreise hat sich jeweils 2 h hingezogen, alle mussten raus aus dem Bus und in Reih und Glied vor den Zollbeamten aufmarschieren ;)
In Argentinien spuert man die Armut wesentlich deutlicher als in Chile. Man hat auch insgesamt ein eher mulmiges Gefuehl, beim rumlaufen in dieser 200.000 - 300.000 Einwohner Stadt. Heute haben wir eine Tour in die Anden gemacht, wo man von ca. 5 m hohen Kakteen ueber Llamas alles gesehen hat, plus wahnsinnige Naturbilder!
Morgen geht´s dann schon wieder weiter, direkt nach Iguazu (ca. 28 h im Bus) weil sich dazwischen nichts mehr interessantes in der kurzen Zeit organisieren liess.
Gruesse an alle und bis zum naechsten Bericht (dann wahrscheinlich aus Iguazu oder Montevideo).
Jetzt gibts erstmal ein riessiges Argentinisches Steak :p
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